Wie schlimm steht es um die Politiker in Bundesbern? Wen vertreten sie wirklich? Den Wähler, der sie gewählt hat oder die Lobby, die sie finanziert? Und an wen denken sie bei den Abstimmungen? Ans Volk oder ihren Brötchengeber?
Zwar weisen die National- und Ständerate ihre Interessenverbindungen offen aus, doch keiner weiss, wer für welches Mandat wie viel kassiert. Ein Vorstoss des Walliser Nationalrats Oskar Freysings, der die Nebenbezüge der Parlamentarier offenlegen wollte, kam 2008 im Nationalrat durch, im Ständerat blitze er jedoch damit ab.
Doch entgegen der weit verbreiteten Meinung, gibt es den Lobbyismus nicht nur bei den Bürgerlichen, sondern auch weit hinein ins links-grüne Lager. Ärzte, Krankenkassen, Finanz- oder Pharmafirmen sind im Parlament gut repräsentiert, ebenso die Umweltlobby. Allein für den Verkehrsclub der Schweiz - kurz VCS - weibeln sieben Parlamentarier. Mit 15 Repräsentanten sind auch die Gewerkschaften besonders prominent vertreten: Der Zürcher Nationalrat Maria Fehr ist Präsident des Kaufmännischen Verbands, der St.Galler Paul Rechsteiner steht an der Spitze des Gewerkschaftsbundes und die Unia ist mit Jean-Claude Rennwald und André Daguet gleich im Duopack in den Räten vertreten.
Wer gehört neu zur Wirtschaftselite? Wer fiel raus? Im Vergleich zum letzten Ranking vor einem Jahr weist die Mächtigsten-Liste eine ganze Reihe von Auf- und Absteigern auf. moneyhouse präsentiert Ihnen heute das Ranking der fünf grössten Tops und Flops des Jahres 2009. Das Ranking ist aus...
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